Jana Schlütter

freie Wissenschaftsjournalistin

Über mich

Erzählt man anderen Menschen, dass man Wissenschaftsjournalistin ist, erntet man oft ein: „Oh, das ist bestimmt schwer!“. Selbst Akademikern sind die Naturwissenschaften nicht ganz geheuer. Langweilig und trocken, so lautet das Urteil der Außenstehenden. Ein Irrtum. Es gibt kein anderes Feld, das die Neugier auf die Welt so herausfordert.

Mich interessieren die Erfolge und Niederlagen, der Kontext zur neuesten Studie, das Kuriose am Rande, die Menschen im Labor und im Krankenhaus. Saubere Recherche ist dabei für mich ebenso wichtig wie eine gut erzählte Geschichte.

Ich biete lebendige und verständliche Berichte, Reportagen und Interviews zu Themen aus Neurowissenschaft, Psychologie, Medizin und Biologie. In der Hauptstadt mit ihren drei Universitäten und unterschiedlichsten außeruniversitären Wissenschaftsinstitutionen ist Forschung nie weit weg. Mein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ist daher Berlin.

In den letzten acht Jahren habe ich für die Wissenschaftsredaktionen von ZEIT Online, Berliner Tageszeitungen, für die Apotheken Umschau, aber auch für DIE ZEIT, GEO/GEOlino und das Wissenschaftsmagazin Nature geschrieben. Ich bin Pauschalistin im Ressort Forschen des Tagesspiegels; über das Journalistenbüro Schnittstelle bin ich mit fast 20 weiteren Kollegen vernetzt.

Von 2006 bis 2009 war ich außerdem Pressereferentin bei der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, zuletzt als Leiterin des Berliner Büros. Zu meinen Aufgaben gehörten zum Beispiel die Redaktion des Newsletters „Aus den Akademien“, die Konzeption und Produktion von Broschüren und die Pressearbeit für die alljährlichen Akademientage. PR-Auftraggeber sind u.a. die Akademien und Deutschland – Land der Ideen.

Mein Fachwissen habe ich 2009/2010 in einem Aufbaustudium an der Columbia University Graduate School of Journalism vertieft. Hier hatten acht Kollegen und ich die Chance, uns unter der Anleitung von Pulitzer-Preisträger Jonathan Weiner dem erzählenden Wissenschaftsjournalismus zu nähern. Außerhalb der Journalism School habe ich unter anderem eine Einführung in die kognitive Neurowissenschaft und einen Kurs mit dem Titel „Ignorance“ aus der Biologie belegt. „Ignoranz“ hatte hier keinen negativen Beiklang. Im Gegenteil: Experten unterschiedlicher Fachgebiete erklärten uns, was sie nicht wissen, an welchen ungelösten Fragen sie gerade arbeiten. Was sonst ist Forschung?

Kurzlebenslauf

Leave a Reply

Required fields are marked *.